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Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in Konstantinowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in KonstantinowkaQuelle: TASS © Nariman El-Mofty
  • 13.06.2026 18:00 Uhr

    18:00 Uhr

    AKW Saporoschje meldet ukrainischen Angriff – Transporthalle beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Transporthalle des Atomkraftwerks Saporoschje angegriffen. Wie das AKW in einer Mitteilung berichtete, wurden drei Fahrzeuge beschädigt, zwei davon gerieten in Brand. Außerdem wurden Zapfsäulen und die Verglasung der Halle beschädigt.

    Fachleute beobachten die Lage, die Strahlungswerte liegen weiterhin im Normbereich. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht.

    Ferner präzisierte die Führung des Kraftwerks, dass sich die Transporthalle im Industriegebiet der AKW-Stadt Energodar befindet. Verletzte gab es keine. Die Internationale Atomenergie-Organisation wird über den Vorfall informiert.

  • 17:22 Uhr

    Medien: Meloni erwägt Stubb als EU-Vertreter bei Ukraine-Verhandlungen 

    Laut einem Bericht der Zeitung Corriere della Sera könnte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den finnischen Präsidenten Alexander Stubb als EU-Vertreter bei den Ukraine-Verhandlungen vorschlagen.

    Ihrer Ansicht nach sollte ein Vermittler aus einem kleinen, aber angesehenen Land stammen und gut informiert sein. Zudem wäre es von Vorteil, wenn der Vertreter auch für Ukraine-Verbündete außerhalb der EU, etwa Norwegen und Großbritannien, sprechen könnte. Diesen Kriterien könnte Präsident Stubb entsprechen, schreibt die Zeitung.

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  • 16:05 Uhr

    Moskau: Nuklearwaffen in Weißrussland sichern Westgrenze

    Moderne Verteidigungssysteme und taktische Nuklearwaffen der russischen Armee, die in Weißrussland stationiert sind, dienen als Gegengewicht zur Ukraine und zu NATO-Verbänden in den Nachbarstaaten, teilt das Außenministerium in Moskau mit.

    Angesichts der turbulenten sicherheitspolitischen Lage in der Welt hätten Moskau und Minsk in den vergangenen Jahren ernsthafte Schritte zur Verstärkung der gemeinsamen Verteidigung und Sicherheit unternommen, heißt es in einer Erklärung. Die russischen Waffen auf weißrussischem Staatsgebiet gewährleisteten einen verlässlichen Schutz der Westgrenzen beider Länder.

  • 15:42 Uhr

    Gebiet Wolgograd meldet Brände nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Das Gebiet Wolgograd in Russland hat in der vergangenen Nacht einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Laut Gouverneur Andrei Botscharow brach durch herabfallende Drohnentrümmer ein Brand auf einem Industriegelände im Bezirk Kotowo aus. Die Löscharbeiten dauern an.

    Außerdem kam es am Waldrand im Bezirk Kumylschenski zu einem Brand. Das Feuer wurde gelöscht. Verletzte gab es nach Angaben des Gouverneurs nicht.

  • 15:04 Uhr

    "Sie haben gelogen" – Gabbard enthüllt 120 US-Biolabore weltweit

    Die scheidende Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, hat früheren US-Regierungen vorgeworfen, über die Existenz und Finanzierung von Biolaboren – unter anderem in der Ukraine – gelogen zu haben. In einer Erklärung am Freitag sprach sie von neuen Belegen zu US-finanzierten Einrichtungen weltweit. Viele der von den USA finanzierten Biolabore hätten aktuell oder in der Vergangenheit mit gefährlichen und hoch ansteckenden Erregern gearbeitet.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 14:40 Uhr

    Putin: Angriffe auf Russland werden Kiew nicht helfen – Russische Truppen haben strategischen Vorteil

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine Beratung zur Entwicklung der neuen russischen Regionen im Donbass und in Neurussland durchgeführt. Während der Sitzung stellte er fest, dass die russischen Streitkräfte an allen Frontabschnitten im Vormarsch seien. Da der Gegner diesem Vorstoß nicht standhalten könne, gehe er zu terroristischen Mitteln über, indem er zivile Objekte und zivile Fahrzeuge in Russland angreife. Dabei zeigte sich Putin sicher:

    "Unsere Truppen behalten ihren strategischen Vorteil und rücken selbstsicher vor. Weder Artilleriebeschüsse noch Drohnenangriffe werden diese Situation mehr ändern können."

    In diesem Zusammenhang dankte Putin der Bevölkerung im Donbass und in Neurussland, besonders den dort tätigen Ärzten, Lehrern, Kommunalmitarbeitern, Fahrern und Beamten, für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit. Seit dem Beginn der Kampfhandlungen habe man in der Region mehr als 25.000 Gebäude, darunter Schulen, Kliniken, Sportplätze und Energieanlagen, wiederhergestellt oder neu aufgebaut und mehr als 8.000 Kilometer Straßen repariert oder neu verlegt. Ungefähr 260 Industriebetriebe seien seitdem in Gang gesetzt worden. Darüber hinaus habe man in diesem Zeitraum rund 19 Millionen Tonnen Getreide eingefahren.

  • 14:09 Uhr

    Kiew erklärt seine Strategie: Krieg soll teuer für Moskau werden

    Der Oberkommandierende der Streitkräfte der Ukraine, Alexander Syrski, hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Ukrinform dem Kommandeur der NATO-Sondermission für Sicherheitsunterstützung und Ausbildung in der Ukraine, Generalleutnant Curtis Buzzard, die ukrainische Strategie erklärt. Der General wurde mit den Worten zitiert:

    "Wir müssen die strategische Initiative ergreifen und deshalb eine aktive Verteidigung betreiben. Dadurch können wir den Gegner zermürben, Stellungen wiederherstellen und ihm maximale Verluste zufügen."

    Das wichtigste Ziel sei es, dass jeder Schritt Russlands so kostspielig wie möglich sei, indem das ukrainische Militär Aufklärung und Technologie dort einsetze, wo es an Waffen und Personal mangele, erklärte Syrski.

    Der General sagte darüber hinaus, dass der Ausbau der Luftverteidigung weiterhin Priorität habe. Ohne diese sei es nicht möglich, aufwendige Bodenoperationen durchzuführen.

  • 13:38 Uhr

    Ein Toter und fünf Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet ein Todesopfer und fünf Verletzte durch die jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, handele es sich bei dem Getöteten um einen Lkw-Fahrer des Jahrgangs 1978. Infolge einer weiteren ukrainischen Drohnenattacke auf einen Lkw habe ein Mann des Jahrgangs 1974 Verletzungen erlitten. Zwei weitere Männer im Alter von 63 und 44 Jahren seien in der Siedlung Tschaplinka verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen habe. Zusätzlich seien zwei Einwohner der Ortschaften Kopani und Golaja Pristan zu Schaden gekommen.

    Darüber hinaus berichtet Saldo über Sachschäden. In den Ortschaften Marjanowka, Nowofjodorowka, Skadowsk, Tschaplinka und Nischnije Serogosy seien demnach drei Tankwagen, ein Lkw und zwei Autos beschädigt worden. Auf der Autostraße Genitschesk – Strelkowoje und in der Ortschaft Tschongar hätten zwei Brücken Schäden erlitten. In Tawrijsk sei das Dach eines Einfamilienhauses in Brand geraten. In Nischnije Serogosy seien zwei Scheunen beschädigt worden.

  • 13:07 Uhr

    DVR-Regierung will schwer beschädigten Nationalpark wiederherstellen

    Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, die Pläne seiner Regierung vorgestellt, den durch die Kampfhandlungen beschädigten Nationalpark Swjatyje Gory (auf Deutsch: "Heilige Berge") wiederherzustellen. Der Politiker erhob schwere Vorwürfe gegen die ukrainischen Streitkräfte:     

    "Der Gegner nimmt auf nichts Rücksicht, nicht einmal auf Naturschutzgebiete, die den Einwohnern der DVR sehr am Herzen liegen."   

    Das ukrainische Militär habe dem Nationalpark schweren Schaden zugefügt. Nach der Befreiung des Naturschutzgebiets werde die Regierung in Donezk es wiederherstellen. Man arbeite inzwischen an den notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung dieses Vorhabens.

    Der Nationalpark Swjatyje Gory liegt in drei Bezirken der DVR und umfasst sieben Wälder und mehrere Wiesen entlang des Flusses Sewerski Donez. Dort wachsen mehr als 870 Pflanzenarten und leben 26 bedrohte Tierarten. Im Nationalpark gibt es auch wichtige archäologische Stätten, die auf das Paläolithikum datiert werden.

  • 12:36 Uhr

    Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in Konstantinowka

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Katerinowka und Luschki im Gebiet Sumy sowie Rubeschnoje, Iwanowka und Warwarowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 235 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Smorodkowka, Tscherneschtschina und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Schtschurowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Druschkowka, Starodubowka und Piskunowka in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Ortschaft Konstantinowka fort und beende allmählich die Durchkämmung des Bezirks Perwomaiski. In den vergangenen 24 Stunden seien in der Stadt 172 Gebäude befreit worden. Bis zu 40 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Die gesamten gegnerischen Personalverluste im Verantwortungsbereich des Truppenverbands Süd hätten laut dem russischen Verteidigungsministerium mehr als 115 Soldaten betragen. Der Gegner habe darüber hinaus einen Kampfpanzer des Typs Leopard-2, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und drei Geschütze verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowoalexandrowka, Dobropolje, Nowogrischino, Belizkoje und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 315 Soldaten verloren. Zudem seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und zwei Geschütze zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwanowka, Nowoandrejewka und Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Trudowoje, Tersjanka, Jegorowka und Woskresenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 510 Armeeangehörige. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und eine Panzerhaubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Jurkowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje sowie Orechow und Malokaterinowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 18 Autos und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, sowie auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe hingegen in den vergangenen 24 Stunden 15 Lenkbomben und 540 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 161.718 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.335 Geschütze und Mörser verloren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.