Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje befreit

15.08.2026 13:04 Uhr
13:04 Uhr
Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Ost
Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat die Kommandozentrale des Truppenverbandes Ost besucht, der an der russischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligt ist. Wie die Militärbehörde auf Telegram mitteilte, habe sich der Minister den Bericht des Verbandskommandos über die laufende Situation an der Kontaktlinie und die Handlungen des Gegners angehört.
Nach Angaben des Ost-Befehlshabers Generaloberst Pjotr Bolgarew habe der Truppenverband bei seinem Vormarsch in diesem Sommer inzwischen 19 Ortschaften befreit. Man verbessere kontinuierlich die Luftaufklärung und die Luftabwehr, indem man mehr Radarsysteme und Antidrohnenmittel einsetze. Um die Effizienz der Drohnenbekämpfung zu steigern, habe man ein einheitliches Informationssystem entwickelt.
Beloussow überprüfte zudem, wie die Einheiten ihre Kampfaufgaben erfüllten, und zeichnete anschließend eine Einheit des Truppenverbandes sowie Kämpfer aus, die sich besonders hervorgetan hatten.
12:37 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje befreit

VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Städte Sumy und Charkow, der Ortschaften Slawgorod, Pissarewka und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy und Balakleja, Karassewka, Maly Burluk, Kudejewka und Rubeschnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 245 Armeeangehörige verloren. Sieben Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podliman und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Donezkoje, Swjatogorsk, Majaki und Stary Karawan in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Orechowatka und Nikolaipole in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 220 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 26 Autos, eine Panzerhaubitze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.
Der Truppenverband Mitte setze seinen Vormarsch fort, indem er zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Dobropolje, Staroraiskoje, Krasnopodolje, Nowogrischino, Annowka und Matjaschewo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien ein Mehrfachraketenwerfer, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.
Der Truppenverband Ost habe die Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Swoboda, Dolinka, Nowossoloschino und Noworosowka im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 315 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaft Nowoworonzowka im Gebiet Cherson, der Stadt Cherson und der Ortschaft Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 23 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, 17 Marschflugkörper des Typs Flamingo, vier HIMARS-Raketen und 1.328 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 208.499 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.583 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.771 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.154 Geschütze und Mörser verloren.
12:10 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 14. August bis 8 Uhr am 15. August (MESZ) 184 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 67-mal evakuierte Ortschaften in Grenznähe unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Stadt Rylsk ein Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Im Dorf Ryschewka sei ein ehemaliges Schulgebäude beschädigt worden. In den Dörfern Perwoje Jankowo und Kasatschja Kamenka gebe es zwei beschädigte Einfamilienhäuser. In der Ortschaft Bolschoje Soldatskoje sei eine Stromleitung beschädigt worden.
11:32 Uhr
Von Rotterdam in die Ukraine: Streit um das Erbe von Jewgeni Konowalez

Die sterblichen Überreste des ukrainischen Nationalisten Jewgeni Konowalez sollen nach ihrer Exhumierung in den Niederlanden in die Ukraine überführt und dort auf einem Gedenkfriedhof beigesetzt werden. Die russische Botschaft in Den Haag kritisierte den Schritt scharf und warf den Niederlanden vor, die Verherrlichung nationalistischer Kräfte und NS-Kollaborateure in der Ukraine zu ignorieren.
Der Politikwissenschaftler Wladimir Karassjow bezeichnete die geplante Umbettung als einen weiteren PR-Schritt der Regierung Selenskij und als Ausdruck der heutigen ukrainischen Geschichtspolitik.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
11:05 Uhr
Moskau drängt auf ausländische Vermittlung bei Gesprächen mit Kiew
Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen zu Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik, hat im Gespräch mit der Zeitung Iswestija erneut Russlands Bereitschaft betont, mit der Ukraine über ein Ende des Blutvergießens zu verhandeln. Der Konflikt könne friedlich, ohne zusätzliche Zerstörungen und unnötige Verluste gelöst werden, sagte der Diplomat. Zugleich unterstrich er, dass Moskau seine Ziele nicht aufgeben werde. Nach Ansicht Miroschniks sollten zu möglichen russisch-ukrainischen Verhandlungen auch andere Länder hinzugezogen werden.
"Da Beschlüsse nicht in Kiew getroffen werden, ist es kaum sinnvoll, Verhandlungen ohne ausländische Beteiligung zu führen. Die Ukraine kann nicht selbstständig die Erfüllung jener Vereinbarungen garantieren, die potenziell im Rahmen solcher Verhandlungen erzielt werden könnten."
10:37 Uhr
Gebiet Rostow: Sieben Siedlungen nach ukrainischer Attacke ohne Strom
In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine Attacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram, über drei Bezirken der Region seien ungefähr zehn ukrainische Drohnen und Raketen abgefangen worden. Der Politiker meldet zwar keine Opfer, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Bezirk Millerowo mehrere Stromleitungen beschädigt worden. In sieben Siedlungen mit etwa 1.000 Einwohnern gebe es nun keinen Strom mehr. Ein Reparaturteam sei inzwischen im Einsatz.
10:00 Uhr
Zwei Verletzte bei Drohnenattacke auf Gebiet Moskau
Das Gebiet Moskau ist auch in der vergangenen Nacht Ziel einer Drohnenattacke aus der Ukraine geworden. Gouverneur Andrei Worobjow teilt auf Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über sechs Bezirken der Region acht unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Der Politiker meldet Opfer und Schäden. In der Stadt Schatura habe eine Drohne ein Einfamilienhaus getroffen. Eine 55-jährige Frau und ein neun Jahre altes Kind seien verletzt worden. Worobjow bezeichnet den Zustand des Minderjährigen als schwer. Das Kind solle demnächst in eine renommierte Kinderklinik in der Hauptstadt Moskau verlegt werden. Die Frau habe eine Verletzung am Kopf erlitten. Das Dach des Hauses sei beschädigt.
09:34 Uhr
Russland greift weiterhin ukrainische Häfen und Schiffe an
Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Abend des 14. August und in der Nacht zum 15. August Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien die Häfen Juschny, Odessa und Ismail getroffen worden. Unter den getroffenen Zielen nannte das Verteidigungsministerium ein Depot mit Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär, ein Patrouillenboot, das Schiffe mit Militärgütern eskortiert habe, sowie Lagerhäuser für Militärgüter und Kraftstoff. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.
09:06 Uhr
Selenskij warnt Ägypten vor Engpässen bei Lebensmitteln
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Freitagabend mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sisi über die Bedrohung der Nahrungsmittelversorgung durch Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer beraten. Die Ukraine sei einer der größten Lebensmittellieferanten für Ägypten und viele andere Länder in Afrika und im Nahen Osten, teilte Selenskij auf der Plattform X mit. Wegen des Krieges seien diese Lieferungen nun ernsthaft bedroht. Man verzeichne bereits einen deutlichen Rückgang, was zu steigenden Preisen und Engpässen führen könne. Beide Länder hätten vereinbart, an Lösungen zu arbeiten.
I am very grateful to President of Egypt @AlsisiOfficial for his attention to the challenges to food security and the situation in our Black Sea region. I spoke with the President today, and it was a much-needed conversation. Ukraine is one of the largest food suppliers to Egypt… pic.twitter.com/zT6uYEJg9I
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) August 14, 202608:31 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 598 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 598 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Lipezk, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

